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Corona-Virus – Wiedereröffnung einiger Face-to-Face Meetings im Gebiet Nord

Wie machen es die anderen? Informationen zu ~ und Erfahrungen von wiedereröffneten Meetings im Gebiet Nord liest du hier

Ungefähr seit Ende Mai gibt es je nach Stadt und/oder Bundesland Lockerungen der bis dahin allgemein strengen Einschränkungen durch den Covid-19 bedingten Lockdown:  Face-to-Face-Meetings (Meetings von Angesicht zu Angesicht, also nicht über Telefon oder online) im Gebiet dürfen unter bestimmten Voraussetzungen wieder stattfinden.
Soweit wir die gegenwärtige Lage überblicken, sind die Regelungen aber unterschiedlich.
Denoch gilt:
Bitte respektiert die Anordnungen zur Eindämmung des Corona-Virus und haltet euch unbedingt daran.  Auch wir wollen und sollten unseren Beitrag leisten!
Nicht ausgeschlossen werden kann, dass es aufgrund gesetzlicher Vorschriften vor Ort begrenzte Teilnehmerzahlen gibt, somit nicht jede Person, die sich auf den Weg zu einem F2F-Meeting macht, auch Einlass findet.

Wohin können Süchtige gehen, die weiterhin keine Face-to-Face-Meetings besuchen möchten?
Es bleiben Meetings per Telefon und online-Meetings. Beide Varianten gab es schon bisher und die Kapazitäten wurden überall ausgebaut und erweitert.

Wie stellen wir sicher, dass auch Neuankömmlinge nicht alleine gelassen werden?
Wenn es sich um neue Mitglieder handelt, geht wenn möglich in Kontakt. Bietet nicht nur telefonische Unterstützung an, sondern bietet auch an, beim Zugang zu online- oder Telefonmeetings zu helfen. Bei Neuankömmlingen, die zum ersten Mal zu einem Meeting gehen wollen, ist vor allem Information wichtig. Wir können nicht davon ausgehen, dass sich alle vorab online informieren, daher sind Aushänge vor Ort wichtig. Darauf sollten enthalten sein: Hinweise auf die virtuellen Meetings und unsere Helpline-Nummer 0800 445 3362 . Wenn möglich, macht ein paar Flyer fertig mit diesen Informationen und schickt eine Person zu den Meetings, um die Flyer auszugeben und Informationen weiterzugeben. Bitte achtet dabei auf die empfohlenen Verhaltensweisen – ein Abstand von mindestens eineinhalb Metern zur anderen Person (besser sind zwei Meter!), kein körperlicher Kontakt.

Und wie lange gilt das?
Die Antwort darauf könnte uns bekannt vorkommen: Nur für Heute…

Passt auf euch auf und bleibt gesund!

Narcotics Anonymous

Wer sind wir? Narcotics Anonymous ist eine gemeinnützige internationale Gemeinschaft von genesenden Süchtigen. Die NA Bewegung begann 1953 und ist eine der ältesten und größten ihrer Art. Weltweit finden in über 100 Ländern mehr als sechzigtausend Meetings pro Woche statt. An unterschiedlichen Orten und zu unterschiedlichen Zeiten können in der deutschsprachigen Region wöchentlich über 250 Meetings besucht werden.

Wer ist ein NA-Mitglied?

Alle die aufhören wollen Drogen zu nehmen, können Mitglieder von Narcotics Anonymous werden. Die Mitgliedschaft ist nicht auf Süchtige beschränkt, die eine ganz bestimmte Droge genommen haben. In NA sind alle willkommen, die denken, sie könnten ein Problem mit Drogen haben, legalen oder illegalen einschließlich Alkohol. Die Genesung in NA konzentriert sich auf das Problem der Sucht und nicht auf eine bestimmte Droge.

Anonymität

Das Prinzip der Anonymität erlaubt Süchtigen, Meetings zu besuchen, ohne Angst vor rechtlichen oder sozialen Auswirkungen. Dies ist eine wichtige Überlegung für Süchtige, die daran denken, das erste Mal in ein Meeting zu gehen. Anonymität fördert eine Atmosphäre der Gleichheit. Sie hilft sicherzustellen, dass nicht die Persönlichkeit oder Lebensumstände einzelner Süchtiger für wichtiger eingeschätzt werden als die in NA geteilte Botschaft der Genesung.

NA-Meetings

NAs vorrangige Auffassung von Genesung ist der Glaube an den therapeutischen Wert, wenn Süchtige einander helfen. Mitglieder sprechen in Meetings über ihre Erfahrungen und Genesung von Sucht. NA-Meetings sind zwanglos gegliedert, sie werden in von der Gruppe gemieteten Räumen abgehalten und von sich abwechselnden Mitgliedern ehrenamtlich geleitet. NA-Meetings und andere Dienste erhalten sich ausschließlich durch Spenden von Mitgliedern. Finanzielle Beiträge von Nichtmitgliedern werden nicht angenommen. NA-Meetings werden jede Woche zur selben Zeit am selben Ort abgehalten, gewöhnlich in einer öffentlichen Einrichtung. Es gibt zwei grundsätzlich verschiedene Typen von Meetings. Solche, die der Allgemeinheit offenstehen, und solche, die nur für Süchtige sind. Die Aufgabe eines Meetings ist immer die gleiche: Für eine geeignete und zuverlässige Umgebung für persönliche Genesung zu sorgen.

Wie funktioniert NA?

Die Grundlage von NA besteht darin, dass sich Süchtige regelmäßig treffen um sich gegenseitig bei der Genesung zu helfen. Erfahrenere Mitglieder (Sponsorinnen und Sponsoren genannt) arbeiten individuell mit neueren Mitgliedern. Das Herz des NA-Programms sind die Zwölf Schritte. Diese Schritte sind Richtlinien, welche ein praktisches Herangehen an die Genesung umreißen. Indem sie diese Richtlinien befolgen und eng mit anderen Mitgliedern zusammenarbeiten, lernen Süchtige, mit dem Drogennehmen aufzuhören und sich den Herausforderungen des täglichen Lebens zu stellen. Narcotics Anonymous ist keine religiöse Organisation und empfiehlt kein bestimmtes Glaubenssystem. NA lehrt grundsätzliche spirituelle Prinzipien wie Ehrlichkeit, Offenheit, Glaube, Vertrauen, Bereitschaft und Demut, die im täglichen Leben angewandt werden können. Die spezifische, praktische Anwendung spiritueller Prinzipien wird von jeder und jedem einzelnen selbst bestimmt. Genesung in NA ist keine Wunderheilung, die in einer vorgegebenen Zeitspanne geschieht. Sie ist ein Prozess, fortschreitend, persönlich und in individuellem Tempo.